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A wie alles auf Anfang

  • fraukevanbevern
  • 8. Apr. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Seit die Bank ein Sabbatical zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität anbietet, jubel ich innerlich und gehe gedanklich auf Reisen. Meine Bilder im Kopf schweifen nach Asien und bleiben in Japan hängen. Da will ich hin, denn ich habe so gar keinen Plan von diesem Land, aber eine verklärt schöne Vorstellung von Traditionen, Kirschblüte, perfektem Essen und Karaoke. Apropos Karaoke. Besuchen möchte ich meine Freunde Yoshito und Takeshi aus Tokio, die mir gezeigt haben, wie Karaoke auf japanisch geht. Und zwar mit vollem Körpereinsatz. Also da will ich auf jeden Fall hin. Mindestens für einen Monat. Also kaufe ich eifrig Bücher über Japan und die japanische Küche.


Dann kommt CoVID und meine Pläne liegen auf dickem Eis. Eine Reise nach Asien? Kaum vorstellbar. Gleichzeitig reift die Idee von Italien in mir – auch befeuert durch der Pandemie. Ist doch Italien zu Beginn der Pandemie so schlimm von dem Virus betroffen. Schnell steht fest – ich muss zurück. Zurück zu meinen großen Liebe Italien. Und je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird das Bild von einem Roadtrip. Und desto mehr kommen auch die Erinnerungen zurück.


Mit der Familie im Wohnmobil an den Gardasee. Surfbretter auf dem Dach. Erste Versuche auf dem Wasser. Erst bei Papa hinten auf dem Brett liegend, dann selbst hart am Wind. Schüleraustausch in Vicenza bei einer Familie, bei der ein Fiat 500 das Familienauto ist. Eros trällert aus meinem Zimmer und macht „mit seinem Gejaule“ – so mein Bruder - alle verrückt. Ich bin Dauergast bei der Notte Italiana in den Dortmunder Westfalenhallen, wo gefühlt nur italienische Familien ihre Musik feiern und alle Lieder mitsingen. Ich inbegriffen ...

 
 
 

1 Kommentar


Joh Anna
Joh Anna
12. Apr. 2022

Herrlich. Und cooles Foto! 💨🌊

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